Gemeinschaftspraxis
Hals-Nasen-Ohren-Ärzte Bayreuth

Dr. med. Bernward Wünsche
Stimm- und Sprachstörungen • Audiologie/Neurootologie (BV HNO)

Dr. med. Jutta Roede
Allergologie • Stimm- und Sprachstörungen
Audiologie/Neurootologie (BV HNO)

Stimm- und Sprachstörungen

Von Sprachentwicklungsstörungen sind Kinder betroffen, aber auch bei Erwachsenen können ein Schlaganfall sowie andere Erkrankungen (Multiple Sklerose, Morbus Parkinson und degenerative Hirnerkrankungen) Sprech- und Sprachstörungen (Aphasie / Dysarthrie) verursachen.

Stimmstörungen (Dysphonien) werden in organische und funktionelle Stimmstörungen eingeteilt.

Zu den organischen Stimmstörungen zählen:

  • Stimmlippenzysten,
  • Polypen,
  • Ödeme,
  • Vernarbungen,
  • Veränderungen durch Unfälle oder Operationen,
  • Kehlkopfkrebs,
  • Lähmungen,
  • angeborene Kehlkopf- und Stimmlippenfehlbildungen.

Organische Stimmstörungen äußern sich meist mit starker Heiserkeit, teilweise bleibt die Stimme sogar ganz aus.

 

Zu den funktionellen Stimmstörungen gehören:

  • hyperfunktionelle und hypofunktionelle Dysphonien,
  • Belastungsdysphonien,
  • psychogene Stimmstörungen,
  • Stimmstörungen durch hormonelle Einflüsse,
  • und einige weitere Sonderformen.

 

Bei funktionellen Stimmstörungen besteht keine organische Veränderung, welche die Probleme auslöst, trotzdem ist die Funktion der Stimmlippen gestört. Funktionelle Störungen treten häufig bei Berufsgruppen auf, die ihre Stimme stark belasten (Lehrer, Pfarrer, Erzieher, Mitarbeiter im Call-Center usw.).

In unserer Praxis verfügen wir über die Möglichkeit zur Diagnostik sowie Therapie der entsprechenden Erkrankungen.

Diagnostik

Die differenzierte Untersuchung von Stimm- und Sprachstörungen ist durch eine erfahrene Analyse der sprachlichen Fähigkeiten und des Stimmklanges sowie durch technische Untersuchung des Stimmapparates und der Schwingungsfähigkeit der Stimmlippen durch Stroboskopie möglich.

Schluckstörungen

Schluckstörungen treten vor allem im fortgeschrittenen Alter, nach Schlaganfällen, aber auch nach Operationen im Kopf-Hals-Bereich auf. Durch die Veränderung des Schluckmusters kommt es zu einer erschwerten Nahrungsaufnahme, was vor allem für ältere und untergewichtige Patienten gefährlich sein kann.

Diagnostik

Bei jeder Schluckstörung (Dysphagie) sollte zunächst eine Schluckdiagnostik erfolgen um anschließend eine geeignete Therapie einzuleiten. Wir führen aus diesem Grund bei Schluckstörungen eine videounterstützte Untersuchung des Schluckaktes durch.

Diese Untersuchung erlaubt die genaue Analyse von Schluckstörungen und gibt in vielen Fällen Hinweise für die Einleitung einer Schlucktherapie.